ZAN Hilfsorganisation zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen e.V.
Grußwort des Frankfurter Oberbürgermeisters 
Peter Feldmann – Schirmherr Projekt »DADA – Aufbruch!« Frankfurt am Main ist eine multikulturelle Stadt und für Menschen aus über 180 Nationen ein Zuhause. Im vergangenen Jahr sind erneut Menschen aus unterschiedlichsten Regionen in unsere Stadt gekommen. Wir haben gezeigt, dass Frankfurt sie willkommen heißt. Die Ankunft in einem fremden Land, in dem einige der Menschen weder mit der Sprache, noch mit den Anforderungen unserer Gesellschaft vertraut sind, ist eine Herausforderung. Hierzu brauchen sie unsere Hilfe, sie brauchen Unterstützung. Menschen, die aus Diktaturen geflohen sind, erleben hier zum ersten Mal, was es heißt, Freiheit zu leben, hierzu gehört die Religionsfreiheit wie auch die Gleichstellung von Mann und Frau. Wir haben gute Erfahrungen in Frankfurt, großartige Träger und viele Ehrenamtliche Helfer, die bereits seit vielen Jahren, teilweise Jahrzehnten, Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Sie unterstützen beim Erwerb der deutschen Sprache, sie unterstützen bei Qualifizierung und eröffnen Wege in das Arbeitsleben. Auf die funktionierenden Strukturen der interkulturell ausgerichteten Träger und Vereine in unserer »Global City«, die sich um die menschliche, soziale, berufliche Integration vieler unterschiedlicher Menschen mit ihren unterschiedlichen Biografien und Hintergründen täglich verdient machen, sind wir in Frankfurt zu Recht stolz. Für das unermüdliche Engagement möchte ich an dieser Stelle meinen Dank und meinen Respekt aussprechen. Nur dort, wo Menschen sich anderer Menschen annehmen und man sich gegenseitig unterstützt, kann sich ein gedeihliches Zusammenleben entwickeln. Genau das wünschen wir uns in Frankfurt und wollen damit gern gerade in diesen turbulenten und auch durchaus konfliktträchtigen Tagen und Wochen ein Vorbild sein. Das neue Projekt »DADA – Aufbruch!« des Vereins ZAN e.V. mit seiner Vorsitzenden Nadia Qani, das afghanische Frauen zu einem frühen Zeitpunkt ein Kennenlernen und aktive Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglicht, bietet dafür ein gelungenes Beispiel. Über ZAN: ZAN ist der persische Ausdruck für »Frau«. Die Idee zur Gründung eines Frauenvereins, der afghanische Frauen in ihrem Heimatland und hier in Deutschland, speziell in Frankfurt unterstützen soll, gab es bereits 1996. Nach einem Vortrag unserer Vorstandsvorsitzenden, Nadia Qani, vor dem Frauenausschuss der Stadt Frankfurt am Main im Juni 2001, kam der Stein ins Rollen. Unser Verein wurde gegründet. Mit der Eröffnung unserer Fotoausstellung »Frauen – Leben in Afghanistan« am 5. Februar 2002 in Frankfurt traten wir mit unseren Zielen zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Die Fotoausstellung ist fort an als Wanderausstellung in vielen Städten Deutschlands zu sehen. Der Verein ZAN erreichte dadurch einen hohen Bekanntheitsgrad unter anderem auch in der deutschen Politik. Was will die Hilfsorganisation erreichen? Mit der Hilfsorganisation ZAN e.V. versuchen Wir den vielen afghanischen Frauen, die den unzumutbaren sowie unwürdigen Verhältnissen ihrer Heimat entflohen sind, hier in Deutschland, speziell in Frankfurt am Main und Umgebung, zu helfen und HIER ein menschenwürdiges Leben zu beginnen. Unser Verein ist unabhängig von Parteipolitik und Religion und will durch gezielte Aktivitäten dabei helfen, die Situation der afghanischen Frauen hier und in Afghanistan zu verbessern. Welche Ziele und Schwerpunkte hat ZAN? Viele Jugendliche und afghanische Frauen sind durch die Zustände, die in ihrem Land herrschen, traumatisiert. Deswegen hat der ZAN e.V. seit Juli 2015 eine Musikgruppe, die den Frauen unter dem Motto »Trauma-Musik-Therapie« helfen soll, die Vergangenheit zu verarbeiten. Durch positive Resonanzen möchte der Verein diese Therapieform selbstverständlich weiter ausbauen. Des Weiteren hat der Verein das Ziel sowohl ein Familienbüro in Frankfurt als auch ein Familienzentrum in Kabul zu errichten. Darüber hinaus steht die Integration von afghanischen Frauen und ihren Kindern in die Frankfurter Gesellschaft und die Bewahrung der afghanischen Kultur, Geschichte und Tradition an oberster Stelle der Zielstellung des Vereins. Was braucht der Verein? Der ZAN e.V. hat außer den geringen Mitgliedsbeiträgen keine Einkünfte und ist daher dringend auf Spenden angewiesen, um seine wichtigen Projekte voranzubringen und Veranstaltungen organisieren zu können. Vielleicht sind Sie auch selbst daran interessiert für unseren Verein tätig zu werden? Jede Hilfe ist uns willkommen! Spendenkonto IBAN: DE37 5008 0000 0274 0783 00 BIC: DRESDEFFXXX Institut: Commerzbank Dafür dankt Ihnen ZAN e.V., die Hilfsorganisation zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen, sehr! Kontakt ZAN Hilfsorganisation zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen e.V. Eckenheimer Landstraße 52 60318 Frankfurt am Main Telefon: 069.59 79 61 26